Cheetah Conservation Fund

Cheetah Conservation Fund

Der Cheetah Conservation Fund wurde im Jahre 1990 durch die Amerikanerin Dr. Laurie Marker gegründet.

Ihr vorrangiges Ziel war es, Geparden in Afrika zu schützen.

Durch ihre Arbeit in Namibia stellte sie fest, dass in den 80er Jahren die Gepardenpopulation  durch das Fangen und Töten durch die ansässigen Bauern um die Hälfte reduziert wurde. Um der drohenden Ausrottung der faszinierenden Tiere entgegenzuwirken, schuf sie, nachdem Namibia 1990 unabhängig wurde, diese Naturschutzorganisation.

Heute steht der Cheetah Conservation Fund auf vier Säulen:

                                                            Erhaltung  Forschung  Ausbildung  Veranstaltung

 

Als Raubtier steht der Gepard besonders im Fokus der Bauern. Da er, im Gegensatz zu anderen Raubtieren, bei Tageslicht jagt, wird er durch die Bauern viel bewusster wahrgenommen. Dies ist der Grund warum der Gepard durch die Bauern zielgerichtet getötet wird. 

Durch gezielte Aufklärung und Ausbildung der Bauern soll ein nachhaltiges Ökosystem geschaffen werden, in dem Mensch und Wildtier gemeinsam leben können. Hier fließen die Ergebnisse langjähriger Forschung mit ein.

Um dieses Ziel zu erreichen,  züchtet der CCF u.a. Herdenschutzhunde. Schon frühzeitig, noch als Welpe, werden Kangal-Hunde den Bauern zur Verfügung gestellt. Diese wachsen in der Herde mit den Nutztieren auf. Ihre Größe und ihr lautes Bellen schrecken Raubtiere ab. So hat es sich gezeigt, dass in Herden mit Herdenschutzhunden die Übergriffe von Raubtieren zu über 80 % nachgelassen haben.

In der CCF-Station leben mehrere Geparden. Einige von ihnen wurden als Jungtiere an die Station übergeben, weil ihre Mütter getötet wurden. In der Station wurden sie aufgezogen. Da sie das Jagdverhalten durch ihre Mütter nicht mehr erlernen konnten, sind sie für das Aussetzen in die freie Wildbahn in der Regel nicht mehr geeignet. 

Um ihnen ein notwendiges Bewegungsangebot zu bieten, gibt es auf dem Gelände der CCF eine Anlage, welche ein Stück Stoff mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h in unterschiedliche Richtungen ziehen kann.

Jeden Morgen werden die Tiere dazu aufgefordert, dem Stück Stoff hinterherzujagen. Natürlich bleibt eine Belohnung bei Einfangen des Stoffes nicht aus. So werden die Tiere angehalten in Bewegung zu bleiben.

Gefüttert werden die Geparden, bis auf den Sonntag, jeden Tag. 

Einen Tag in der Woche müssen die Geparden fasten, da auch die Jagd in der freien Wildbahn nicht immer zum Erfolg führt.

 

Die Arbeit des CCF ist längst nicht nur auf Namibia beschränkt. Es gibt viele Kooperationen mit anderen Ländern, mit denen das Wissen aus der Forschung geteilt wird. So gibt es z.B. eine Zusammenarbeit im  Entwicklungsprogramm mit den Vereinten Nationen zur Erhaltung der letzten verbleibenden Populationen asiatischer Geparden in den Ländern Iran und Indien.

Darüber hinaus gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Ländern Südafrika, Kenia, Tansania, Botswana und Somaliland.

Der nachfolgende Link führt zur Seite des Cheetah Conservation Fund.

Dieser Seite sind umfangreiche Informationen über die Arbeit des CCF zu entnehmen.

Ferner findet man hier auch Informationen darüber, wie man sich als Freiwilliger an der Arbeit des CFF beteiligen kann.